Über unseren Kreislehrgarten

lg_0_1

Der Kreislehrgarten liegt im Gelände des Kreis-Seniorenheims Monheim. Das Grundstück gehört dem Landkreis Donau-Ries. Der Nutzungsvertrag läuft auf 30 Jahre.

Statistische Angaben zum Garten:

  • Fläche: ca. 1600 m² Garten + ca. 7000 m²Obstwiese mit Altbaumbestand (steht als Lehrobjekt zur Verfügung)
  • Bauzeit: 1991 - 1992
  • Bodenformation: Jura
  • Höhenlage: 515 m ü. d. M.
  • Durchschnittliche Niederschlagsmenge: 650 - 750 mm
  • Durchschnittliche Temperatur: 7,6°-7,9°

lg_0_2Öffnungszeiten

Der Kreislehrgarten ist ganzjährig für Besucher geöffnet. Bei rechtzeitiger Anmeldung kann eine Führung geboten werden. Ansprechpartner sind:

Kreisvorsitzender Karl Heinz Bruckmoser
Mönchshaustraße 4, 86609 Donauwörth
Tel.: 0906 6376

 

Geschichte des Lehrgartens

lg_0_3Das Areal des Kreislehrgartens wurde ursprünglich als landwirtschaftliche- bzw. gartenbauliche Fläche für die Eigenversorgung des damaligen Krankenhauses und heutigem Kreisseniorenheim genutzt.

Vom ersten Vorgespräch zur Errichtung des Kreislehrgartens am 04.01.1991 bis zur Einweihung am 04. Juli 1992 durch den Kreisvorsitzenden Herrn Hans Schäble vergingen nur rd. 1½ Jahre. Diese kurze Bauzeit war nur durch die Unterstützung durch den Landkreis Donau-Ries, die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Donauwörth, dem Naturpark Altmühltal und den zahlreichen Helfern aus den Gartenbauvereinen möglich.

Bei der Gestaltung des Kreislehrgartens wurde versucht möglichst viele Bereiche, die in einem Hausgarten in Frage kommen, darzustellen und Anregungen zur Umsetzung im privaten Bereich zu bieten.

lg_11_3Was will der Kreislehrgarten?

  • Der Kreislehrgarten zielt darauf ab, Möglichkeiten und Empfehlungen zur naturorientierten Gartengestaltung, Bewirtschaftung und Pflege aufzuzeigen, um damit auch die ökologische Qualität des Wohnumfeldes zu steigern,
  • gezielt für einen naturnahen, umweltschonenden Freizeitgartenbau zu werben, um vielfältige nutzbare, ökologisch wirksame Gärten und ein naturnahes Wohnumfeld zum Wohle unserer Heimatbevölkerung und zugunsten der Umwelt zu erreichen,
  • Er will sichtbar und erkennbar machen, dass Gärtnern im Einklang mit der Natur nur dann erfolgreich sein kann, wenn die Grundvoraussetzungen für die Funktion des Ökosystems geschaffen sind und die Pflegemaßnahmen naturschützend und naturfördernd ausgeführt werden.
  • Er soll anhand von Gegebenheiten und durch nachahmenswerte Beispiele zum Betrachten, Beobachten und Vergleichen anregen, Kenntnisse und Erkenntnisse vermitteln, biologische Zusammenhänge erkennen lassen, zu ökologischen Einsichten führen und viele Richtungsweisende Impulse für die Gestaltung und Umgestaltung des eigenen Gartens zum naturnahen Lebensraum geben.
  • Er soll Garten- und Naturfreunde, Hobbygärtner und Gartenpfleger Gartenbauvereine, Gemeinden, Schulklassen, zum Erfahrungsaustausch anregen und der Förderung der Gartlergemeinschaft dienen. Durch seine besondere Lage beim Kreisseniorenheim auch betagte Menschen eine Stätte der Ruhe und Erbauung sein.
  • Er soll den Menschen Wege aufzeigen, dass sich in einem naturnahen Garten das Ökologische mit dem Nützlichen und Schönen durchaus verbinden lässt und dass in einem Lebensraum Natur und Mensch harmonisch zusammenwirken können.
  • Er bietet der Gemeinschaft der„Gartenpfleger" im Kreisverband eine praxisbezogene Ausbildungsstätte.